Spielberichte (AI generated)

Begonnen von Stefan (Taranion), 31. Juli 2026, 10:28:37

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Stefan (Taranion)

Spielabend 101 – 30.07.2026 – Die Sieben Gezeichneten
Endurium-Mine auf Maraskan, unterste Ebenen

Helden im Einsatz: Taranion, Yuki, Anshelm, Adson

Ausgangslage
  • Fortsetzung in den Tiefen der kaiserlichen Endurium-Mine – bislang mehrere Dutzend Erzknollen, ca. 25 Stein Gesamtgewicht, am Lastenaufzug deponiert
  • Erz unverhüttet; das alchimistische Labor an der Oberfläche war restlos ausgeräumt
  • Begleitende maraskanische Rebellin war in einen Seitengang zurückgekehrt – Schleimpfütze an der Decke, Angriff von oben, Rebellin in zwei Teile gebissen
  • Marschordnung: Adson vorn (Laterne), dahinter Yuki, dann Anshelm und Taranion; Rebellin als Nachhut – daher nun am Kopf der Gruppe im Kampf

Der Kampf im Stollen
  • Vier Hörner am Wesen – Zuordnung zur Domäne Agrimoth
  • Langwieriger Kampf gegen den Dämon, Helden schließlich siegreich
  • Adson mittelschwer verletzt, sonst keine Verletzungen davongetragen

Aus der Finsternis über ihnen schoss der bleiche Leib herab, vier Hörner voran, und wo sein Maul zuschnappte, flammte die unsichtbare Kuppel des Weißmagiers auf wie ein Blitz im Berg. Elf Herzschläge lang hieben Adson und Anshelm auf Panzer und Tentakel ein, während vor ihnen eine Wand aus Feuer den Stollen in gleißendes Licht tauchte. Dann führte Anshelm den brachialen Hieb, der die Beine des Ungeheuers zerschlug – und die Niederhöllen rissen ihren Diener zurück, ehe der Leib den Boden berührte. Zurück blieben nur ätzender Schleim und der Gestank von Vitriol.

Nach dem Kampf
  • Magiekundliche Einordnung: Archobai, der Weiße Wurm – viergehörnter Dämon der Domäne Agrimoth, ,,Herr der erzenen Tiefe", großer Alchimist, eigentlich Arbeitsdämon
  • Der Dämon nahm den Oberkörper der Rebellin als Pfand mit in die Niederhöllen; nur die Beine blieben zurück
  • Yuki versorgt Adsons Wunde mit einem Balsam
  • Überreste der Rebellin zum Lastenaufzug gebracht
  • Sorge, dass die Rebellen der Schilderung nicht glauben – Helden nahezu unverletzt, Wundbild jedoch eindeutig kein Schwerthieb
  • Einschätzung Taranions: Pentagramm und Blutschwur deuten auf die Beschwörung nur eines einzelnen Dämons; Parallele zur Mendurium-Mine in der Gor

Restliche Durchsuchung der Mine
  • Drei weitere Ebenen mit zahlreichen Verästelungen systematisch abgelaufen
  • Gestein vielfach verätzt bzw. geschmolzen statt mit Werkzeug bearbeitet; Schleimpfützen, Vitriolgeruch
  • Drückende Stimmung – die Toten der Minensklaven, Rebellen und Gardisten scheinbar noch spürbar
  • Kein weiteres Endurium, keine Lager, keine Hinweise
  • Das Klacken und Kratzen aus der Tiefe hat aufgehört – Ursache war der Dämon

Grablegung
  • Einwand gegen eine vollständige Versiegelung der Mine – einzige bekannte Endurium-Mine Deres, Reichsbesitz, Wiederinbetriebnahme absehbar
  • Kompromiss: nur das unterirdische Arbeiterquartier und der Ort der Beschwörung werden versiegelt
  • Rund 70 Leichen vom Gelände mit einer instandgesetzten Lore in die Mine verbracht
  • Yuki ordnet Mundtücher gegen Krankheitsübertragung an
  • Adson spricht einen aufgestuften Grabsegen; Inschrift angebracht: Ruhe in Boron für die Opfer dämonischer Umtriebe
  • Das ursprüngliche Tor des Quartiers wieder verschlossen

Aufbruch und Lager
  • Verpflegung aus dem Gemeinschaftshaus mitgenommen (gepökeltes Fleisch, eingelegtes Gemüse); vergifteter Suppenkessel bleibt zurück
  • Verlassen des Geländes über die Brücke, Nachtlager im Dschungel, keine Übernachtung am Ort des Frevels
  • Die beiden verbliebenen Maraskani begleiten die Gruppe; sie werden anschließend zu ihrer Gruppierung zurückkehren und Bericht erstatten – der Großteil ihres Trupps kam beim Überfall zu Tode

Spurensuche und magische Erkundung
  • Fährtensuche am Zuweg: wiederholt Wagen- und Gruppenspuren, jedoch nichts aus den letzten Tagen – letzter Verkehr deutlich länger zurück
  • Aura aus dem Erz, keine Kraftlinien an der Mine, in der Umgebung nichts Auffälliges

Lagebesprechung – Erkenntnisse und offene Spuren
  • Auftrag nur teilweise erfüllt: Schicksal der Mine geklärt, die abgefangene Endurium-Lieferung selbst bleibt verschollen
  • Die 25 Stein Roherz gelten allenfalls als Teilersatz
  • Arbeitsthese: Borbarad bzw. seine Schergen stehen hinter Ritual und Überfall – Art der Magie und Brutalität der Opferung sprechen dafür; das Endurium diene einem Ritual im Zusammenhang mit der Skrechu
  • Bekannte Fäden:
    • Zepter, gestohlen aus dem heiligen Echsentempel von Ssel' Althach
    • Ausgrabungsstätte am Ostrand der Maraskan-Kette (ungefähr auf Höhe von Boran) – dort weckten Delian von Wiedbrück, sein Begleiter Borotin Almachius (Questador aus Brabak), ein schwarzer Echsenmann und zwei Schmuggler einen Siegelwächter; Lager verwüstet
    • Auftrag der drei Kristallomanten / Gesandten von Akrabaal: Zepter beschaffen, Tonkrug zerbrechen zur Herbeirufung – ,,was Warmblüter verursacht haben, muss von Warmblütern gelöst werden"
    • Das Zepter hinterlässt eine magisch verfolgbare Spur, aufzunehmen von ,,einem Ort von großem Schicksal und großer Macht"
    • Delian von Wiedbrück als örtlicher Repräsentant des Mittelreichs in Tuzak – Ansprache riskant, da die Helden steckbrieflich gesucht werden (Echtheit der Steckbriefe unklar)
    • Hilbert von Puspereiken als möglicher Wegweiser zur Ausgrabungsstätte

  • Ortskunde der Rebellen: Skrechu unbekannt; echsische Ruinenstädte im Süden, sagenumwobenes Akrabaal, Friedhof der Seeschlangen an der Ostküste, mystischer Ort auf der Höhe des Amdeggyn-Passes
  • Blutzwillinge: legendäre maraskanische Widersacher der garethischen Besatzung unter Reto, sperrten mit Antworter und Vergelter den Amdeggyn-Pass; vor knapp 25 Götterläufen dort von Raidri Conchobair im Duell besiegt, dabei soll eine kryptische Prophezeiung überliefert worden sein
Entscheidung
  • Der Amdeggyn-Pass liegt bereits im Anstieg vor der Gruppe – strategische Bedeutung für das Reich, mögliche Verbindung zu den Endurium-Routen
  • Beschluss: Weg über den Amdeggyn-Pass nehmen, von dort Optionen nach Norden (Ssel' Althach, Boran) oder Süden (Sinoda) offenhalten
  • Die Maraskani bringen die Gruppe noch einen Tag auf den Weg zum Pass, dann Rückkehr zu ihren Truppen




Stefan (Taranion)

#1
Spielabend 102 – 11.08.2026 – Die Sieben Gezeichneten
Vom Maraskan-Massiv über den Amdeggyn-Pass an die Ostküste – 23. Praios bis 5. Rondra

Helden im Einsatz: Taranion, Yuki, Anshelm, Adson

Ausgangslage
  • Aufbruch von der Endurium-Mine, rund 25 Stein Roherz auf alle vier verteilt
  • Zwei maraskanische Rebellen begleiten die Gruppe noch ein Stück des Weges

Die Fährte im Massiv
  • Beim Abstieg eine querfeldein gen Süden geschlagene Schneise entdeckt, die vom Weg abzweigt
  • Hufspuren von mehr als zwei und weniger als acht Pferden, dazu Fußspuren zwischen einem Dutzend und einem Banner
  • Alter der Fährte nicht näher einzugrenzen als ,,älter als eine Woche"
  • Auskunft der Rebellen: Maraskani reisen zu Fuß und meiden Pferde – also eher eine mittelreichische Truppe
  • Entschluss, der Schneise zu folgen; die beiden Rebellen kehren zu ihrer Sippe zurück
  • An einer Hängebrücke über eine Schlucht des Roab zwei Leichen in den Wipfeln, an der Uniform als Drachengardisten erkennbar
  • Die verfolgte Gruppe hat die Brücke mit Reit- und Lasttieren überquert

An der Straße Tuzak–Boran
  • Auf der Straße verlieren sich die Spuren, jenseits der Straße findet sich keine Fortsetzung
  • Taranion nimmt eine schwache magische Reststrahlung wahr, die der Straße nach Osten Richtung Passhöhe und Boran folgt
  • Stärke und Alter sprechen für eine Enduriumlieferung, einige Wochen bis Monde zurückliegend, keine Jahre
  • Ein Magier als Ursache lässt sich nicht völlig ausschließen; für Borbarad oder einen alten Drachen wäre die Strahlung zu schwach

Über den Amdeggyn-Pass
  • Beschwerlicher Aufstieg durch Nebelwald, Furten und schmale Pfade; Nachtquartier in einem Weiler an der Schluchtwand
  • Auskunft der Bewohner: vor einigen Monden zog eine größere mittelreichische Truppe mit Pferden durch den Pass, sichtlich von den Strapazen gezeichnet; sonst keine Truppenbewegungen
  • Auf der Passhöhe die Passfestung des Reiches; die Gruppe gibt sich als Ordensangehöriger samt Begleitung auf dem Weg von Tuzak nach Boran aus und wird durchgelassen
  • Warnung der Wache: östlich der Kette häufen sich Sichtungen von Echsenwesen
  • In der Feste lagert kein Endurium; die Spur führt über die Passhöhe hinweg weiter gen Osten
  • Kurz hinter der Festung eine übermannshohe Siegesstandarte des Kaiserhauses – der Ort, an dem Raidri Conchobair die Blutzwillinge bezwungen haben soll

Die Lichtung der Toten
  • Hinter dem Pass verlässt die Spur den Weg wieder gen Süden
  • Fünfhundert Schritt abseits eine Lichtung voller Aasvögel: die Überreste eines ganzen Banners der Drachengarde, dazu drei bis vier Pferde
  • Keine Waffenverletzungen, keine Spuren eines Kampfes; die Toten liegen, als wären sie in ihrer Schlafstätte überrascht worden
  • Über einer erkalteten Feuerstelle ein großer Kochkessel – Gift, dasselbe Vorgehen wie an der Mine
  • Keine Spuren von Kampfmagie oder dämonischer Einwirkung
  • Gefunden: Dienstbuch und lose Pergamente; der zugehörige Hauptmann lässt sich anhand der Abzeichen unter den Toten ausmachen
  • Im Schriftgut erneut der Sonderbeauftragte Rallerau, der schon im Dienstbuch des dritten Banners auftauchte; keine Abzeichen, die auf den kaiserlichen Geheimdienst hindeuten
  • Schluss der Gruppe: dies ist die ausgebliebene Ablösung, die das Endurium fortgeschafft und die vermeintlichen Bergbaukundigen in der Mine zurückgelassen hat
  • Die Toten verbrannt, ein Boronsrad aus Steinen gelegt, Grabsegen gesprochen
  • Die Enduriumspur zieht weiter gen Südosten – nun deutlich weniger Träger und ohne Pferde

Die Karte
  • Am Wegrand ein zerschlissenes Pergament: eine Karte Maraskans von beachtlicher Qualität
  • An der Ostküste, vor den vorgelagerten Inseln, ein eingezeichnetes Kreuz mit drei Zayat-Zeichen
  • Deutung der Zeichen: Charyptoroth – damit eine Karte aus der Hand des Feindes
  • Altechsische Schriften setzen die Erzdämonin mit einer uralten echsischen Gottheit gleich; eines ihrer Heiligtümer ist der Friedhof der Seeschlangen im Südosten der Insel
  • Das Kreuz passt geographisch dorthin; Bezüge zum echsischen Zepter und zur Skrechu drängen sich auf
  • Dass die Karte als falsche Fährte ausgelegt wurde, lässt sich nicht ausschließen – eine bessere Spur gibt es nicht

Am Friedhof der Seeschlangen
  • Nach mehreren Tagen Marsch salziger Geruch, dann eine zwanzig Schritt hohe Klippe über einem fast meilenweiten Mangrovensumpf
  • Überwucherte Gerippe von Seeschlangen, bis zu vierzig Schritt lang, säumen die Küste
  • Auf einer Landzunge eine gewaltige Tempelruine im Stil einer echsischen Stufenpyramide
  • Gut eine Meile vor der Küste ein Viermaster mit schwarzen Segeln, zahlreichen Geschützen und öligem schwarzem Rauch über dem Achterdeck
  • Adson erkennt das Schiff wieder: es lag vor annähernd vier Götterläufen beim Kinderraub von Ruthor vor dem Lieblichen Feld, mit einem Dämonenschinder an Bord

Wochenlang hatte der Dschungel jeden Blick verschluckt, ehe die Wand aus Grün ohne Vorwarnung endete und die Gefährten am Rand der Klippe standen. Unter ihnen dampfte der Mangrovensumpf, und aus dem Schlick ragten die Rippenbögen längst verendeter Seeschlangen wie die Spanten gestrandeter Schiffe. Über der Landzunge erhob sich die Stufenpyramide gegen das gleißende Meer – und weit draußen, schwarz besegelt und in seinen eigenen Qualm gehüllt, lag der Viermaster vor Anker, als habe er auf sie gewartet.

Lagebesprechung – Erkenntnisse und offene Spuren
  • Der Feind kämpft nicht, er vergiftet – an der Mine wie auf der Lichtung; der Verrat saß beide Male in den eigenen Reihen
  • Die abgefangene Enduriumlieferung wurde von der eigenen Ablösung fortgeschafft und liegt nun in der Hand weniger Träger
  • Der Friedhof der Seeschlangen gilt als Ort großer Macht – möglicher Ansatzpunkt, um die Spur des Zepters aufzunehmen
  • Bekannte Fäden:
    • Sonderbeauftragter Rallerau, in zwei Dienstbüchern der Drachengarde genannt
    • Zepter aus dem Tempel von Ssel' Althach, aufzunehmen von einem Ort großen Schicksals und großer Macht
    • Delian von Wiedbrück, Hilbert von Puspereiken und die Ausgrabungsstätte am Ostrand der Maraskan-Kette
    • Auftrag der Kristallomanten aus Akrabaal: Zepter beschaffen, Tonkrug zerbrechen
    • Arbeitsthese: Borbarad und seine Schergen; das Endurium dient einem Ritual im Zusammenhang mit der Skrechu


Entscheidung
  • Der Enduriumspur bis zum Friedhof der Seeschlangen folgen
  • Tempelruine und Schiff zunächst aus der Ferne beobachten, das weitere Vorgehen vor Ort entscheiden